Drive - Mit Vollmanöver in eine andere Welt

Autorin: Gianna Maria Frank

Datum: 28.07.2016

Kino

Drive - Mit Vollmanöver in eine andere Welt

 

An was denkt man, wenn man Drive hört? An einen heißen Kerl, in Hollywood als Hottie bezeichnet, der fährt und fährt und fährt als gäbe es kein Morgen? An ein Videospiel, in dem der Gamer mit einer fiktiven Person und deren Fahrzeug, Missionen absolvieren muss und die dabei nicht selten außer Gefecht gesetzt wird? Oder etwa an eine unscheinbare Person, die gerne andere zu bestimmten Orten chauffiert? Nun, es ist wirklich eine Mischung aus all dem. Der gutaussehende Driver, der von Ryan Gosling gespielt wird, ist eher ein ruhiger und schweigsamer Typ. Wenn er in seinem Auto, einem 1973er Chevrolet Chevelle herumfährt, kommt es einem so vor als gäbe es nur das für ihn. Als wäre er von der Welt abgekapselt, hypnotisiert. Die Töne des Motors, das Brumm Brumm, der Sound sind ihm genug. Er scheint sich für Frauen und Geld nicht zu interessieren und dann vielleicht nur, wenn er in etwas investieren muss, das mit seinem Goldstück (dem Auto) zu tun hat. Selbst beruflich setzt er sein Können ein. Tagsüber arbeitet der junge Mann als Stuntfahrer im Filmbereich (wobei er auch immer wieder in der Werkstatt, in der ihm diese Jobs vermittelt werden, arbeitet und schraubt) und nachts ist er als Fluchtfahrer unterwegs. Ein risikoreiches Leben also, das ihn aber voll und ganz zu erfüllen scheint. Nichts kann ihm etwas anhaben oder das Wasser reichen. Ob es sich nun um einen Zusammenstoß, ein Manöver oder eine Überschlagung handelt. Er hat alles unter Kontrolle. Er kennt keine Angst und weiß, dass er nicht gegen die anderen verlieren kann. Wenn ihm jemand hinterherjagt ist er der Gewinner, denn er manövriert sich dahin, wo es kein andrer hinschafft. Und so gerät er auch in eine, für ihn, ganz neue Welt. Nämlich in die einer Frau, einer kleinen Familie. Eines Tages lernt er seine unmittelbare Nachbarin Irene (Carey Mulligan) und ihren kleinen Sohn Benicio (Kaden Leos) kennen. Und so verändert sich sein Leben rasant. Die verletzliche Irene und der Driver freunden sich langsam an und es entwickelt sich eine zarte, rein platonische Liebesgeschichte (was auch mal schön ist, da es inzwischen Filme gibt, wo nur der Sex, manchmal in untragbarem Ausmaß, im Vordergrund steht; ich erinnere nur an Shame) zwischen den beiden. Er fährt mit ihr zusammen, manchmal treffen sich währenddessen die Hände und halten sich gegenseitig. Das ist eine der schönsten Szenen. Und wenn die beiden sich dann noch endlos anlächeln, lächelt man irgendwie automatisch mit. Nachdem er Irene zur Arbeit gefahren hat (sie arbeitet als Kellnerin), passt er auf ihren Sohn auf und kümmert sich um ihn. Abends trägt er Benicio ins Bett, wenn dieser schon, mit Driver´s Jacke umwickelt, eingeschlafen ist. Es ist bezaubernd und man stelle sich doch mal vor, was sich daraus noch hätte entwickeln können. Doch so wundervoll bleibt es nicht. Plötzlich taucht Irene´s Ehemann Standard (Oscar Isaac) auf, der aufgrund guter Führung aus dem Gefängnis entlassen wurde. Zwischen Driver und Standard ist eine gewisse Spannung zu spüren. Er ist gegenüber Driver sehr zynisch und vermutet wahrscheinlich eine innige Bindung zwischen dem hübschen Mann und Irene, nennt ihn gegenüber Benicio auch mal „Mommy´s Freund“, wofür Irene aber ein Lächeln (fast schon voller Geständnisse) gegenüber Driver übrig hat. Doch eines Tages entdeckt er, wie Standard blutend in der Tiefgarage des Hauses liegt und merkt schnell, dass diese Verletzungen von krimineller Herkunft sind. Standard hat noch so einige Rechnungen in der kriminellen Welt offen. Er schuldet einem Gangster namens Cook (James Biberi) Geld, weswegen dieser droht, sich als nächstes Irene und Benicio vorzunehmen, wenn Standard sich weigert einen Raub in einem Pfandhaus durchzuführen. Als Driver davon hört, will er Irene und ihren Sohn sofort beschützen und hilft Standard, indem er ihm bei dem Raub zur Seite steht. Außerdem besteht Cook darauf, dass eine rothaarige Frau namens Blanche (Christina Hendricks) bei dem Raub behilflich ist. Driver hat Vorsätze für sich gestellt, die bei ihm als Fluchtfahrer immer gelten: er arbeite nie mehrmals mit den selben Personen zusammen, helfe nicht beim Raub, sei nur der Fahrer und wenn die Räuber nach fünf Minuten nicht zurück seien, gelte die Aktion für ihn für beendet und er würde den Tatort dann auch verlassen. Er bindet seine schicke Armbanduhr an ein Stück vom Lenkrad und schaltet die Stoppuhr ein. In dem Moment springt Standard aus dem von Driver geklauten Sportauto, Blanche steht bereits am Pfandhaus, und der Fahrer wartet. Ob er dies geduldig oder ungeduldig tut, kann nicht genau gesagt werden. Er strahlt zwar eine gewisse Ruhe und Kontrolle aus und bewahrt ja eigentlich auch immer einen kühlen Kopf, aber das Klopfen mit seinem Finger auf den Beifahrersitz zeugt doch von einer gewissen Nervosität. Und die hat man auch, wenn man da nur hinschaut. Alles scheint gut zu verlaufen. Vorerst! Denn plötzlich taucht eine Limousine auf dem Parkplatz auf. Doch Driver bleibt ruhig und plötzlich schafft es zumindest Blanche mit einer schwarzen Sporttasche voller Geld ins Auto. Standard kommt erst verzögert aus dem Haus, doch plötzlich fallen Schüsse und er liegt tot zu Boden. Schnell wirft Driver den Motor an und fährt mit Blanche davon. Wie zu erwarten war, werden sie von der Limousine verfolgt und wieder manövriert Driver sein Fahrzeug in einer absoluten Konzentration und Kontrolle. Auch das panische Gekreische von Blanche stört ihn nicht und er fährt weiter, bis er die Limousine ins Aus katapultiert hat. Die beiden verstecken sich schließlich in einem Motelzimmer. Driver wird sauer, als er merkt, dass Blanche deutlich mehr weiß als sie selber gesagt hat. Unter Druck und Gewaltandrohung erzählt sie ihm schließlich die Wahrheit. Cook erzählte ihr nämlich vor dem Raub, dass es einen zweiten Wagen gibt, der Driver, Blanche und Standard aufhalten werde. Allerdings habe Cook nichts von einer Tötung gesagt, aber dass Blanche und Cook die beiden abzocken wollten, stellt sich ebenfalls heraus. Driver will schließlich zu ihm und Blanche soll ihn hinbringen. Doch auch dazu kommt es vorerst nicht. Zwei bewaffnete Männer schießen von außen ins Zimmer. Blanche wird mit Kopfschuss getötet, Driver wird am Arm verletzt, schafft es aber die beiden Männer zu überwältigen und zu töten. Mit blutbeschmiertem Körper verschwindet er langsam hinter einer Wand als hätte er Rollen an den Füßen. Irene hat inzwischen von der Polizei erfahren, dass ihr Mann tot ist und ist sehr schockiert. Noch weiß sie nicht, in was Standard da involviert war. Driver hat es geschafft, Cook in dessen Stripclub zu finden und droht ihm damit, ihn in null komma nix zu töten. Er erfährt, dass Cook für Nino, Besitzer einer Pizzeria und Geschäftspartner von Bernie Rose, arbeitet, den Driver bereits aus der Werkstatt kennt. Nino hatte erfahren, dass die Ostküstenmafia Geld im Pfandhaus deponiert hatte, das Nino Cook stehlen ließ. Als der Driver wieder zu Hause ist, geht er zu Irene und erzählt ihr die ganze Wahrheit über den Raub und den Tod ihres Mannes. Entsetzt ohrfeigt sie ihn, aber scheint es gleich eine Sekunde später wieder zu bereuen und beruhigt sich. Gemeinsam steigen sie in den Fahrstuhl, wo sie allerdings nicht allein sind. Ein Mann steht ebenfalls darin, bei dem Driver eine Waffe in der Jacke versteckt sieht. Schnell wird ihm klar, dass es sich um einen von Nino´s Killern handelt. Driver schiebt Irene hinter sich und dreht sich schließlich zu ihr um, um sie leidenschaftlich zu küssen. Ein atemberaubender Kuss! Doch als er von ihr ablässt, schlägt er auf den Killer ein, sodass dieser in der Ecke liegt und zertritt ihm den Kopf. Irene ist vollkommen perplex und schockiert. Sie kann es nicht fassen. Hat sich der vollkommen liebe und gerade so leidenschaftliche Mann plötzlich in eine enthemmte Maschine umgewandelt? Langsam verlässt Irene den Fahrstuhl und schaut den Driver entsetzt und schon fast unter Tränen an. Auch er schaut sie noch leidend und mit einem hilflosen Blick an, bis sich die Türen des Fahrstuhls schließen. Inzwischen hat auch Bernie Rose von Nino´s Coup Wind bekommen und die beiden beschließen alle zu töten, die von dem Überfall wissen. Außerdem wollen sie das Geld von Driver zurückholen. Zuerst tötet Bernie Rose Cook und kurz darauf auch Shannon. Nun ist nur noch einer im Spiel: Driver. Dieser tötet Nino, indem er dessen Limousine rammt und die Steilküste hinabstürzen lässt. Nino befreit sich zwar aus dem Wagen und flüchtet zum Strand, aber dort wird er von Driver im Pazifik ertränkt. Dieser ruft anschließend nochmal Irene an, um ihr zu sagen, dass er nicht in Los Angeles bleiben würde und dass die Zeit mit ihr und Benicio die schönste war, die er jemals hatte. Es sei das Schönste in seinem Leben gewesen. Zum Schluss vereinbart er noch einen Termin mit Bernie Rose. Es soll ein Tausch stattfinden: wenn Driver Bernie das Geld überlässt, garantiert er Sicherheit für Irene und Benicio. Auf einem Parkplatz will Bernie Driver erstechen, wobei Bernie aber selbst schwer verletzt wird und stirbt. Driver hat eine schmerzhafte Bauchwunde, aber fährt tapfer weiter als hätte er nichts. Sein Herzschmerz ist höchstwahrscheinlich noch größer. Wer nun denkt, dass Driver das Geld mit sich genommen hat, liegt falsch. Die Sporttasche voller Cash liegt neben dem toten Bernie. Ein echter Liebesbeweis gegenüber Irene und Beweis, dass ihm das Geld von Anfang an nicht wichtig war, sondern nur die Sicherheit Irene´s und Benicio´s. Nur leider bekommen die beiden davon nichts mehr mit. Irene klopft an seiner Tür, in der Hoffnung, dass Driver doch wieder aufgetaucht ist. Traurig und enttäuscht geht sie zurück in ihr Apartment. Driver fährt weiter und zwar weg, weit weg von all dem, was passiert ist. Man kann sich noch so sehr wünschen, dass die Liebesgeschichte weitergeht, aber dem ist leider nicht so. Der Driver ist wieder allein mit seinem Auto, verlässt LA und bricht zu neuen Ufern auf.

 

Drive ist ein Film, der einen ziemlich lange beschäftigen kann. Man fragt sich „Was wäre wenn...?“, „Was hätte noch alles passieren können?“ oder „Musste es denn wirklich sein, dass diese Liebesgeschichte zwischen Irene und Driver so schnell endet?“ Aber wahrscheinlich hätte das dann nicht mehr ins Schema gepasst. Drive ist ein Action-Thriller und keine Schnulze. Der Protagonist möchte nicht als Retter von Weib und Kind angesehen werden. Das einzige, was ihm wichtig ist, ist die Sicherheit der beiden. Er hat ihnen nicht geholfen, weil er seinen Stolz puschen wollte und schon gar nicht des Geldes wegen. Auch wenn er sie liebt, scheint die Beziehung mit ihr am Ende keine Option mehr zu sein. Sein Auto ist ihm nun wieder vollauf genug. Diese Motive kann man auch bei so manch anderen Männern erkennen. Da muss es aber nicht unbedingt ein Auto sein. Auch eine Spielkonsole kann solch eine Wirkung haben. „Ich brauche keine Freundin, ich habe meine Playstation.“, heißt es bei manchen jungen Männern. Was aber auch nicht unbedingt schlimm sein muss. Drive kommt mir ebenfalls so vor als wäre es eine Art Videospiel. Der Film erinnert mich ganz stark an Grand Theft Auto. Missionen, die man absolvieren muss, Fluchten vor der Polizei, Manöver, Stripclubs, Gangster und Verstecke. Die Straßen, die verschachtelten Wege, die Brücke über die der Driver ständig fährt, die Apartments und die Lichter erinnern zum Beispiel sehr an Grand Theft Auto: San Andreas. Das höchstwahrscheinlich deshalb, weil LA (im Spiel Los Santos) die Vorlage für das Spiel war, das ja Jahre vor Drive herauskam. Selbst die Pizzeria von Nino erinnert von Lage und Aussehen her stark an die, die es auch bei San Andreas gibt. Dass mir Drive so gut gefällt, könnte also auch irgendwie daran liegen, dass ich damals so gerne GTA gespielt habe. Aber am besten gefällt mir am Film Ryan Gosling, der den unterkühlten Driver verkörpert. Diese Rolle ist fast schon perfekt auf den gutaussehenden und charismatischen jungen Mann zugeschnitten. Und die Zärtlichkeiten zwischen Irene und dem Driver gefallen mir auch sehr gut. Wie sie während des Fahrens ihre Hände hielten, der atemberaubende Kuss im Fahrstuhl, sich minutenlang anblickende und lächelnde Gesichter. Außerdem finde ich es mehr als rührend, wie sich Driver um den kleinen Benicio kümmert. Irene zerstört nicht Driver´s Welt, indem sie irgendeine seit Jahren festgefahrene Routine in seinem Leben bricht. In Wahrheit ist er doch sicher irgendwie froh, dass seine Welt etwas aus den Fugen gerät und findet doch, dass die Zeit mit ihr und dem Kind jene schönste war, die er je erlebte. Er selbst gibt dies ja auch zu und als er am Ende wieder allein mit seinem Auto unterwegs ist, wirkt er traurig, dass er diese Frau aufgeben muss. Die Problematik dabei ist, dass er durch diese Frau aus einer schweigsamen und schwierigen Krise herausgekommen ist, in die er aber, nachdem er Irene aufgegeben hat, wieder hineingeraten ist. Da stellt sich ebenfalls die Frage, ob dies eine andere Frau bei ihm erreichen könnte und ob es eine geben wird, in die er sich überhaupt nochmal so verlieben wird. Die Filmkritiken für Drive sind überwiegend gut ausgefallen. So hörte man zum Beispiel vom Empire Magazine, dass es der beste Film des Jahres 2011 sei. Zu recht! Drive zeugt nicht von Oberflächlichkeit. Er überzeugt mit Philosophie, Intensität und Stil, Coolness und sogar mit poetischen Zügen. Es gibt keine gefakten Stunts oder ständig zu Schrott gefahrene Luxus-Karren. Drive ist authentisch und nicht übertrieben, wie bei manch anderen Action-Thrillern. Regisseur Nicolas Winding Refn hielt sein Werk Drive in einem Retro-Look, welcher an die achtziger Jahre erinnert. Und dazu passt auch die Gesamtumgebung. Verdammt viele Szenen wurden nachts oder abends gedreht, weshalb die Dunkelheit und die bunten Straßenlichter von Los Angeles dem Ganzen einen besonderen Touch geben. Es ist mystisch, cool und einfach spitze, wenn der Driver mit seinem Auto (das ja ebenfalls sehr retro ist) durch die Nacht fährt. Es hat etwas ganz Besonderes, wenn er einfach nur fahren will. Er fährt praktisch ohne Ziel, einfach nur, weil es ihm gefällt. Das Fahren vermittelt eine Art von Freiheit, Unabhängigkeit. Was soll es ihn kümmern, was die anderen über ihn denken oder sagen, wenn er doch sein Auto hat, das ihn zu Orten bringt, wo andere vielleicht nicht hinkommen? Und sind wir ehrlich: durch die Nacht zu fahren macht doch wirklich Spaß. Und wenn man dies dann noch in LA tun kann... Der Soundtrack des Films ist ebenfalls perfekt zugeschnitten. Elektronischer Sound, das Ticken einer Uhr in brenzligen Situationen und Melancholie für die Romantik. Nachdem ich den Film gesehen habe, habe ich die Songs immer wieder gerne gehört. Sie unterstreichen diesen Film und sind immer genau zum richtigen Zeitpunkt eingesetzt. Ich bin also sehr beeindruckt von Drive. Nachdem ich die ein oder andere Filmkritik über den Film gelesen hatte, bin ich vorherige Woche eher zufällig darauf gestoßen. Freitag-Nacht habe ich ihn auf 3sat entdeckt und dann musste ich ihn einfach sehen. Da hat er mich nicht mehr losgelassen und ungefähr einen Tag später kam er sonntags in den frühen Morgenstunden (ich glaube 3 Uhr) zur Wiederholung und dann habe ich ihn nochmal gesehen. Ich habe mir also zwei Nächte um die Ohren geschlagen (was ich ja wegen dem Schreiben sowieso nicht gerade selten mache), um den Film nochmal zu sehen. Also, ich finde Drive wirklich spitze und kann ihn allen empfehlen, die auf Action, Poesie und Ryan Gosling stehen... ;-)

 

Drive Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=avFFeY-1-Uw

 

Links zum Soundtrack:

Kavinsky - Pacific Coast Highway : https://www.youtube.com/watch?v=iADaqvcJr94

Chromatics - Tick Of The Clocks : https://www.youtube.com/watch?v=vWD7k6TrJ-g

Kavinsky - Nightcall : https://www.youtube.com/watch?v=MV_3Dpw-BRY

College feat. Electric Youth - A Real Hero : https://www.youtube.com/watch?v=wcV1UpZAWAc

Desire - Under Your Spell : https://www.youtube.com/watch?v=jRyXtrWd_p8&spfreload=10

Riz Ortolani - Oh My Love : https://www.youtube.com/watch?v=JPJmaizKdeQ